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Eine Bitmap ist ein Bild, das aus Bildpunkten – Pixeln – zusammengesetzt
ist. Deshalb nennt man Bitmaps auch Rastergrafiken. Für jeden Bildpunkt ist ein Zustand
gespeichert: Farbe, Helligkeitswert und dessen Position im Bild. So können komplexe
Bildinformationen wiedergegeben werden, wie das beispielsweise für Fotos notwendig ist.
Ein Nachteil ist, dass Rastergrafiken nicht ohne Qualitätsverlust vergrößert
oder verkleinert (skaliert) werden können.
Siehe auch Vektorgrafik.
Flash ist ein von Macromedia entwickeltes und vor einiger Zeit von Adobe übernommenes Programm zum Erstellen interaktiver Elemente und Filme. Es können auch Navigationselemente damit gestaltet werden. Diese Verwendungsform ist allerdings umstritten, weil einerseits Suchmaschinen Probleme haben, mit Flash-Inhalten umzugehen und andererseits Webbrowser Flash nicht von Haus aus anzeigen können. Der Besucher muss die Flash-Erweiterung manuell installieren.
Ein Screenreader ist ein Programm, das Bildschirminhalte vorliest. Es wird
hauptsächlich von Blinden und Menschen mit starker Sehschwäche benutzt. Der Screenreader
liest den einer Webseite zugrunde liegenden Quelltext aus. Vorgelesen wird der Inhalt,
aber auch Links und alternative Bildbeschreibungen (wenn vorhanden ...). Deshalb ist ein Screenreader
auf Barrierefreiheit und saubere Strukturen angewiesen.
Interessant ist auch ein Wikipedia-Artikel zum Thema Screenreader.
Ein Suchmaschinen-Robot (auch Webcrawler, Spider oder kurz Bot genannt) ist ein Programm, das ständig automatisch das Internet nach neuen oder geänderten Inhalten durchsucht. Es greift auf bereits im Inhaltsverzeichnis – dem Index – gespeicherte Internetadressen zu. Es liest den Quelltext der Seiten, folgt den gefundenen Links auf andere Seiten, liest dort und so weiter. Ob und welche Inhalte dann auch in den Index der Suchmaschine aufgenommen werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig zu wissen hierbei ist, dass ein Bot eine Website nicht ewig durchsucht. Wenn er nicht zurecht kommt, über Barrieren „stolpert“ oder innerhalb einer Zeitspanne keine Textinhalte findet, wendet er sich der nächsten Website zu. Denn das Internet ist groß und die Zeit schon heute zu knapp, um den Index aktuell zu halten.
Ein Textbrowser macht genau das, was sein Name aussagt: nur Text anzeigen.
Kein schickes Design, keine sorgsam ausgesuchten Hintergrundfarben und schon
gar keine Bilder. Nur Text und enthaltene Links. Textbrowser werden häufig
an Orten eingesetzt, wo die übertragene Datenmenge möglichst klein sein muss wegen den anfallenden
Kosten. Dies kann zum Beispiel an Universitäten oder bei Internetzugängen in öffentlichen
Einrichtungen der Fall sein. Manche Menschen verwenden ganz bewusst Textbrowser,
sei es wegen einer langsamen Internet-Anbindung oder weil sie ganz einfach schnörkellose
Informationen wollen, sonst nichts.
Die Nichtbeachtung von Zugänglichkeitsrichtlinien kann hierbei eine Webseite für
einen völlig gesunden Menschen unbrauchbar machen. Eine Navigation, die aus verlinkten Bildern
besteht, sieht in einem Textbrowser im schlimmsten Fall so aus:
index.html
h002.html
h002a.html
h003.html
h042b.html
Eine Vektorgrafik ist ein Bild, das aus mathematischen Angaben in einem Koordinatensystem generiert wird. Diese Angaben bestimmen Position, Richtung und Länge für das Zeichnen von Linien und Kurven. Im Gegensatz zu Bitmaps werden in einer Vektorgrafik nur die zur Bildberechnung nötigen mathematischen „Eckdaten“ gespeichert. Die Dateigrößen sind wesentlich kleiner als die von Bitmap-Bildern. Vektorgrafiken können verlustfrei vergrößert und verkleinert (skaliert) werden und sind dadurch universell einsetzbar. Das ist ihr großer Vorteil gegenüber Bitmaps. Strukturen wie die eines Fotos können jedoch im Vektorformat weniger gut abgebildet werden.
Vektorisieren nennt man den Vorgang, ein Pixelbild in eine Vektorgrafik umzusetzen. Das Vektorisieren wird oft zur Wiederherstellung von Logos verwendet. Im Laufe der Zeit kann es immer passieren, dass keine Original-Grafikdaten mehr vorliegen und nur bereits gedruckte Vorlagen zur Reproduktion herangezogen werden können. Es gibt dann die Möglichkeit, ein Logo einzuscannen (und damit zum bearbeitbaren Pixelbild zu machen) und es dann zu vektorisieren. Dabei wird das Pixelbild am Computer meist per Hand nachgezeichnet. Dieses Verfahren ist umso aufwändiger, je komplexer die Vorlage ist. Es ist aber eine sehr genaue Methode, um eine Vorlage detailliert zu erfassen.
Das (eng.) World Wide Web Consortium – kurz W3C – ist ein Zusammenschluss von Firmen und Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, allgemeingültige Standards für verschiedene Webtechniken zu schaffen. Zu den bereits bestehenden Standards gehören HTML, XHTML und CSS sowie Zugänglichkeitsrichtlinien für Webinhalte. Diese Standards werden laufend weiterentwickelt und modernen Erfordernissen angepasst. Auf den Seiten des W3C können Webseiten auf Standardkonformität geprüft werden: (eng.) Validator des W3C.