Gerade in den Heise-News gelesen: der neue Grafikchip GeForce 8800 von Nvidia. Bei all den technischen Daten – die durchaus beeindruckend klingen – ging mir allerdings bei der Großbildansicht der Karte nur eins durch den Kopf: „Mei ... ist die schön ...!“. So dunkel und elegant. Nur schade, dass das im eingebauten Zustand eh keiner sehen kann, da die Karte dann kopfüber im Board steckt und jedes noch so schöne Design auf der Unterseite sein Schattendasein fristet. Ein echter Konstruktionsmangel finde ich. Vielleicht wird ja eines Tages doch noch ein Board-Konstrukteur mit Ästhetik-Gen geboren, wer weiß ...
Bei näherer Betrachtung fiel mir (wieder mal) auf, dass die Karte keinen D-Sub-Anschluss mehr hat. Wieder einmal wird mir unmissverständlich erklärt, dass mein großer, platzfressender Röhrenmonitor zu einer aussterbenden Rasse gehört. Flachbildschirme sind angesagt. Flachbildschirme sparen Platz. Und Flachbildschirme haben – bis auf einige Ausnahmen – DVI-Anschlüsse. Basta. Wenigstens wird vielen Karten ein Adapter beigelegt. Mal schauen, wie lange noch ...
Aber ich mag meinen Samsung SyncMaster 950p Plus. Er bietet viele Möglichkeiten der Feineinstellung und schafft etwas, was oftmals eine recht schwierige Angelegenheit ist: nahezu farbkonsistente Darstellung zwischen Bildschirm, Tintenstrahldrucker und Druckerei. Und die Darstellung eines vernünftigen Weißtons. Für die Webentwicklung und Screendesign ist das sicher kein entscheidendes Kriterium, für den Druck hingegen schon. Hier hinken die derzeit erhältlichen Flachbildschirme noch mächtig hinterher. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass es durchaus Flachbildschirme gibt, die ein vergleichsweise gutes Farbspektrum bieten. Und sogar welche, die ein externes Gerät zur Kalibrierung mitbringen. Allerdings muss man dabei auch das Preis-/Leistungsverhältnis im Auge behalten. Spätestens jetzt hat mein Röhrenmonitor gewonnen. Vorerst. Bis die Industrie beschließt, auch keine Adapter mehr herzustellen ...
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