Generell ist es ja immer eine Herausforderung, wachsende Funktionsvielfalt mit einfacher Bedienbarkeit zu vereinen. Was ist einfache Bedienbarkeit eigentlich? Ist das für jeden Menschen was anderes?
Bei Bildschirmanwendungen und im Internet dürfte klar sein, dass es nicht zu viele Schritte, nicht zu viele Klicks bis zum Ziel sein sollten. Aber die Idee, die Klicks selbst zu vermeiden, finde ich spannend. Muss man erstmal drauf kommen. Ausprobieren können Sie das auf (eng.) dontclick.it. Hier werden Mausgesten verwendet, um die Seite zu bedienen. Gefällt mir. Irgendwie vermisse ich das Klicken kein bisschen. Die Maus liegt vergleichsweise leicht in der Hand – sie wird ja nur noch hin und her geschoben.

Schade ist, dass es vorerst in Flash realisiert wurde. Für eine Verbreitung wäre eine universelle Lösung notwendig. Eine, die beispielsweise motorische Einschränkungen des Benutzers berücksichtigt. Aber es ist ja erstmal ein Experiment. Der Computer war früher auch ein raumfüllendes Monster und jeder brach in schallendes Gelächter aus bei der Vorstellung, so ein Gerät in den heimischen vier Wänden zu haben.
Und beim Blick auf mein 24x30 cm großes Mauspad spinne ich den Faden gedanklich mal weiter: wie wäre es, wenn dieses Mauspad eine sensitive Oberfläche hätte und ich (unter anderem) die oben genannte Website ganz einfach mit meinen Fingern bedienen könnte? Das wär was ...
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